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MIS-Symposium 2017 – Mehrsprachigkeit als Migration

Das 4. Symposium der Key Area MIS diskutiert Mehrsprachigkeit als grenzüberschreitende Bewegung. Texte sowie historische und kulturelle Kontexte, auf die sie sich beziehen, werden dabei als Schauplätze der Interaktion zwischen unterschiedlichen sprachlichen Verfahren verstanden.
Das Symposium findet am 3./4. Juli 2017 statt und richtet sich an Literatur-, Sprach-, Sozial- und Kulturwissenschaftler. Als Keynote Speaker eingeladen sind Rainier Grutman (University of Ottawa) und Sandra Vlasta (Johannes Gutenberg Universität Mainz).

 

Das 4. Symposium des Schwerpunktbereichs „Migration und Interkulturelle Studien (MIS)“ der Universität Luxemburg will Mehrsprachigkeit als Migration beschreiben. Es geht dabei um Mehrsprachigkeit als Vielfalt von Verfahren zur Erzeugung von Bedeutsamkeit und als grenzüberschreitende Bewegung von sprachlichen oder kulturell markierten Elementen.

Häufig ist diese Bewegung an die Bewegung von Menschen gebunden, sie kann aber auch medial vermittelt sein. Insofern kann Migration unterschiedliche Formen der Bewegung ausprägen und unterschiedliche Richtungen und Grade der Fixierung aufweisen. Die Beschreibung von Mehrsprachigkeit als Migration soll es leisten, die sprachlichen oder kulturellen Elemente nicht als feststehende, wohldefinierte Einheiten vorauszusetzen, sondern als Gebilde in Bewegung zu verstehen und zu beschreiben. Darüber werden sowohl Texte als auch die historischen und kulturellen Kontexte, auf die sie sich beziehen, als Schauplätze der Interaktion zwischen unterschiedlichen sprachlichen Verfahren deutbar.

Das Symposium ist öffentlich | Um Anmeldung wird gebeten. | Die Arbeitssprache ist Englisch.

Link zur Anmeldung

Konzept und Organisation: Till Dembeck, Jeanne E. Glesener und Christian Wille

Mit Unterstützung des Instituts für deutsche Sprache, Literatur und für Interkulturalität, des UniGR-Center for Border Studies, des Instituts de langue et de littératures luxembourgeoises, des Instituts d’Études Romanes, Médias et Arts und der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften.

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