Aktivitäten

Veranstaltungen

MIS-Symposium 2017 – Mehrsprachigkeit als Migration

Das 4. Symposium der Key Area MIS diskutiert Mehrsprachigkeit als grenzüberschreitende Bewegung. Texte sowie historische und kulturelle Kontexte, auf die sie sich beziehen, werden dabei als Schauplätze der Interaktion zwischen unterschiedlichen sprachlichen Verfahren verstanden.
Das Symposium findet am 3./4. Juli 2017 statt und richtet sich an Literatur-, Sprach-, Sozial- und Kulturwissenschaftler. Als Keynote Speaker eingeladen sind Rainier Grutman (University of Ottawa) und Sandra Vlasta (Johannes Gutenberg Universität Mainz).

Kooperationsprojekt 2017-2019 gestartet

Die Key Area MIS organisiert mit der „Villa Vigoni“ eine Kolloquiumsreihe zu Fragen der europäischen Integration im Spiegel von Krisenszenarien und anhaltenden Migrationsbewegungen. Bis 2019 diskutieren hier regelmäßig Sozial- und Kulturwissenschaftler aus Luxemburg, Italien und anderen Ländern. Schwerpunktthema des ersten Kolloquiums (2017) ist das Motiv der Flucht aus literarisch-philosophischer Perspektive.

Filmvorführung: Wallah – Je te jure

Die Key Area MIS lädt ein zu einer Filmvorführung und Diskussion mit einem der Filmemacher. Gezeigt wird am 1. März 2017 ein Dokumentarfilm über die oft tragische Reise von Männern und Frauen, die sich über die westafrikanischen Migrationsrouten nach Italien durchschlagen. Der Film wurde von der Internationalen Organisation für Migration produziert und zuletzt auf dem „Global Migration Film Festival“ gezeigt.

Conference – Afghanistan/EU – Ethno-religious conflicts and asylum policy

Das kürzlich zwischen Afghanistan und der EU geschlossene Abkommen hat in Luxemburg und anderen EU-Mitgliedstaaten eine öffentliche Debatte entfacht. Die Key Area MIS beteiligt sich daran und co-organisiert am 31. Januar 2017 eine abendliche Konferenz unter dem Titel „Afghanistan/EU – Ethno-religious conflicts and asylum policy“. Die Konferenz umfasst zwei Vorträge und eine anschließende Podiumsdiskussion, in der wissenschaftliche Reflexionen, politische Logiken, öffentliche Diskurse und persönliche Erfahrungen zusammengeführt werden.

Tagung – Diachrone Interkulturalität

Studien, die historische Konstruktionsbedingungen kultureller Alterität berücksichtigen, sind noch selten. Wird die zeitliche Dimension allerdings einbezogen, so erschließen sich neue Analysefelder und der Interkulturalitätsbegriff gewinnt an Profil. Die Tagung setzt hier an und verbindet den weitgehend kulturwissenschaftlich orientierten Forschungsbereich verstärkt mit ästhetischen und genuin literaturwissenschaftlichen Fragestellungen.