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MIS-Working Papers

12. Ausgabe – Christian Wille: Identifikationen und Identifizierungen in Grenzregionen

In der zwölften Ausgabe der MIS-Working Papers beschäftigt sich Christian Wille mit Identitäten in Grenzregionen. Er zeigt am Beispiel der Großregion SaarLorLux, dass nationale Grenzen trotz grenzüberschreitender Verflechtungen für Identifikations- und Identifizierungsvorgänge von Bedeutung sind, allerdings nicht als starre Ordnungskategorien.

11. Ausgabe – Dieter Heimböckel: Displacement – Deplatzierung – Déplacement

In der elften Ausgabe der MIS-Working Papers beschäftigt sich Dieter Heimböckel mit dem Konzept der Deplatzierung. Der Germanist erkundet es als Analyseinstrument für die Untersuchung von Phänomenen der Verschiebung, wofür er die Zirkulation des Konzepts in verschiedenen disziplinären Kontexten rekonstruiert. Abschließend entwickelt Heimböckel das produktive Verhältnis zwischen der Denkfigur des travelling concept und der Deplatzierung.

10. Ausgabe – Faicel Ltifi: Sémiotique du polymorphe erratique

In der zehnten Ausgabe der MIS-Working Papers untersucht Faicel Ltifi die ausschweifenden Gedanken des marokkanischen Autors Abdelkébir Khatibi, der seinen Schriften durch die Vermischung verschiedener Kulturen eine vagabundierende, unwirkliche und fließende Prägung verleiht. Es ist diese Hinwendung zum Anderen, die Ltifi versucht, in den Romanen, Essais und Gedichten von Khatibi auszuloten. Der Text führt in eine Frankophonie, die ein Oszillieren zwischen Okzident und Orient, Identität und Anderssein, dem Lesbaren und dem nicht Lesbaren betreibt.

9. Ausgabe – Pamela Bianchi: Ne pas franchir la ligne. Les frontières muséographiques et leurs seuils traversés

In der 9. Ausgabe der MIS-Working Papers untersucht Pamela Bianchi den musealen Raum unter dem Aspekt räumlicher Demarkationen. Sie entwickelt den Begriff der Grenze über die Analyse zweier Künstler, die jeweils auf unterschiedliche Weise das borderscape-Konzept nutzen: Matthieu Martin mit Principe de Précaution und Marcius Gala mit Diagonal Section.

8. Ausgabe – Isabel Marcos und Clément Morier: La théorie sémiophysique de René Thom permet-elle de comprendre autrement le concept de frontière?

In der achten Ausgabe der MIS-Working Papers erarbeiten Isabel Marcos und Clément Morier verschiedene Dimensionen des Begriffs der „Vergrenzung“ („mise-en-frontière“). Das Konzept der Grenze wird hier als eine geschichtete dynamische Morphologie konzipiert, die in Raum und Zeit verläuft. Mit diesem Ansatz führen die Autoren empirische Analysen anhand von drei Fallbeispielen durch.

7. Ausgabe – Julien Jeusette: Borderscape as an Interdisciplinary Concept. Compte rendu du colloque.

In der siebten Ausgabe der MIS-Working Papers berichtet Julien Jeusette über das MIS-Symposium „Borderscape as an Interdisciplinary Concept“ (April 2016). Die eingeladenen Wissenschaftler aus Europa und Übersee diskutierten das borderscape-Konzept unter theoretisch-konzeptionellen Gesichtspunkten und arbeiteten sein Potential für die Untersuchung von Phänomenen der Grenze heraus.

6. Ausgabe – Nathalie Roelens: Borders: A conceptual framework

In der sechsten Ausgabe der MIS-Working Papers zeigt Nathalie Roelens die Vielschichtigkeit des Konzepts der Grenze auf. Verschiedene analytische Dimensionen werden anhand von Fallbeispiele in Luxemburg und darüber hinaus entwickelt und illustriert. Roelens unterstreicht, dass aktuelle Fragen der Grenze nur im interdisziplinären Zugriff erschlossen und verstanden werden können.

5. Ausgabe – Christian Wille, Edwina von der Wense, Dieter Heimböckel: International vergleichende Analyse von Einrichtungen und Arbeitszusammenhängen der Interkulturalitätsforschung

In der fünften Ausgabe der MIS-Working Papers wird eine vergleichende Analyse von 64 Einrichtungen der Interkulturalitätsforschung vorgestellt. Sie gibt Hinweise auf zentrale Orientierungspunkte zur strategischen Entwicklung des Schwerpunktbereichs sowie auf potentielle Kooperationspartner in Europa und darüber hinaus.

4. Ausgabe – Christian Wille: Espaces de frontière. Penser et analyser la frontière en tant qu’espace

Christian Wille stellt in der vierten Ausgabe der MIS-Working Papers ein analytisches Modell vor, das Grenzen als Räume zu denken und zu untersuchen erlaubt. Dafür führt der Autor Ansätze der Sozialgeographie und Kultursoziologie zusammen und zeigt Anwendungsperspektiven in Grenzregionen auf.

3. Ausgabe – Julia de Bres: Multilingualism in advertising and a shifting balance of languages in Luxembourg

Die dritte Ausgabe der MIS-Working Papers widmet sich der Mehrsprachigkeit in Printwerbungen. Julia de Bres hat über eintausend Werbeanzeigen in luxemburgischen Zeitungen untersucht und zeigt, welche Formen der Mehrsprachigkeit auftreten und welche Rolle die jeweiligen Sprachen spielen. Die Autorin geht besonders auf das Luxemburgische als Schriftsprache ein.

2. Ausgabe – Anne Franziskus, Julia de Bres: Language profiles and practices of cross-border workers in Luxembourg

Anne Franziskus und Julia de Bres berichten in der zweiten Ausgabe der MIS-Working Papers über Sprachkompetenzen und Sprachpraktiken von Grenzgängern. Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von 128 Grenzgängern in Luxemburg und zeigen, dass die meisten mehr als eine Sprache im Arbeitsalltag sprechen.

1. Ausgabe – Christian Wille, Julia de Bres, Anne Franziskus: Intercultural work environments in Luxembourg. Multilingualism and cultural diversity among cross-border workers at the workplace

In der ersten Ausgabe der MIS-Working Papers beschäftigten sich Christian Wille, Julia de Bres und Anne Franziskus mit der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in der luxemburgischen Arbeitswelt. Die Studie beruht auf empirischen Befragungen und beantwortet die Frage, wie Grenzgänger in Luxemburg mit Mehrsprachigkeit und Interkulturalität am Arbeitsplatz umgehen.